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1809

23.04.1809 Napoleon Bonaparte in Regensburg

Nachdem die von Napoleons Truppen verfolgte Österreichische Armee schon drei Tage lang die Stadt Regensburg belagert hat, griff der Kaiser die Stadt an. Um die Stadt mit ihren mittelalterlichen Befestigungsanlagen erobern zu können, mussten Leitern aus den umliegenden Dörfern heran geschafft werden, um die Stadtmauern zu erklimmen. Mit Kanonen wurde in Höhe der Maxstraße eine Bresche in die Stadtmauer geschossen. Auch der Turm am Peterstor wurde in Brand geschossen, bevor die Napoleonische Armee die Stadt einnahm und die Österreichische Nachhut über die Steinerne Brücke nach Norden vertrieb. Auf irgendeinem Weg ist eine österreichische Münze in diesem Stadtgraben verlorengegangen, die 200 Jahre später dort jemand finden sollte. 135 Häuser, ein Sechstel der Stadt, sinkt in Schutt und Asche, weil fast niemand mehr da ist, der die Brände löschen könnte. Napoleon zieht erst einen Tag später in die Stadt ein. Er ist leicht, aber sehr schmerzhaft verletzt, weil ihn eine verirrte Flintenkugel eines Österreichers am rechten Fuß traf.