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2011

05.08.2011 Die einstweilige Verfügung

 

Heute war es so weit, ich hatte die einstweilige Verfügung in meinem Briefkasten in Beratzhausen. Darin stand, dass ich das Grundstück am Peterstor 3 räumen und an die Antragstellerin herausgeben muss und dass mir untersagt wird, das Grundstück "wieder zu betreten" und "Der Antragsgegner trägt die Kosten des Verfahrens". "Ab jetzt wird es teuer!", dachte ich mir nur und beschloss, nicht mehr in den Stadtgraben herunterzusteigen. Immerhin hatte ich ja meine Ziele ganz klar erreicht. Und ich war damit eigentlich schon vor ein paar Monaten fertig geworden. Ich hatte das Gelände vollständig von Müll befreit, dafür gesorgt, dass so gut wie nichts mehr dort hineingeworfen wird und mein Versuch, den mittelalterlichen Stadtgarten wieder zu rekonstruieren ist mir mehr als gut gelungen. Damit konnte ich sogar die Prophezeiung von Tom Dooley vom 18.11.2006, dass ich "nach ein paar Wochen von den Bauarbeitern herausgehauen werde", widerlegen. Ich hatte ihm ja eine eigene Prophezeiung entgegengestellt, nach der ich insgesamt mindestens 5 Jahre im Graben arbeiten werde, was ich sogar noch um 10 Monate, 3 Wochen und zwei Tage übertroffen hatte, wobei mir der Gedanke kam, dass ich nach genau 5 Jahren einfach die Segel hätte streichen und mir den nächsten Platz aussuchen sollen. Denn gerade jetzt blieb die dringend benötigte Unterstützung aus. Niemand von den Regensburger Bürgern kam mir zu Hilfe, niemand bezahlte die Rechnungen über die Gerichtskosten, niemand half mir, eine Petition auf die Beine zu stellen, also war mein Gedanke, dass alles nur Blabla war von den ganzen Leuten, die mir immer versprachen, mir zu helfen, wenn es Ernst wird, denn sie wollten ja alle angeblich, dass dort im Graben keine Bebauung stattfindet. Aber die Verantwortung dafür sollte gefälligst der Gärtner im Graben alleine selbst übernehmen.